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Steuernews

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Aktuelle Entwicklungen im Steuerrecht – kompakt und verständlich für Sie aufbereitet.

Artikel

463 Artikel gefunden

Sonstiges Steuerrecht

Neuer FAQ-Katalog zum Kassengesetz

Das Bundesfinanzministerium hat die FAQ zum Kassengesetz (Stand: 19.1.2026) aktualisiert. Sie erläutern, wie das Gesetz praktisch umgesetzt wird, welche Pflichten für elektronische Kassen gelten und welche Anforderungen an Belegausgabe, digitale Schnittstellen und die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) bestehen.

24.03.2026 · 1 Min. Lesezeit · Freiberufler

Einkommensteuer

Rentenzahlungen aus einem Alt-Vertrag: Ruhen des Einspruchsverfahrens

Obwohl der BFH entschieden hat, dass Rentenzahlungen aus einem vor dem 1.1.2005 abgeschlossenen Rentenversicherungsvertrag mit Kapitalwahlrecht nicht zu besteuern sind, werden Renten aus solchen "Alt-Verträgen" von den Finanzämtern weiterhin mit dem Ertragsanteil besteuert. Hintergrund ist eine Änderung im Jahressteuergesetz 2024, nach der Rentenzahlungen aus Altverträgen zu den sonstigen Einkünften des § 22 Nr. 1 S. 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG gehören.

24.03.2026 · 1 Min. Lesezeit · Alle Steuerzahler

Sonstiges Steuerrecht

Wann erfolgt die Anrechnung der Forschungszulage?

Hat ein Unternehmen Anspruch auf die Forschungszulage, wird diese im Rahmen der nächsten erstmaligen Festsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuer vollständig auf die festgesetzte Steuer angerechnet (§ 10 Abs. 1 Satz 2 FZulG). Im Zusammenhang mit dem Anrechnungszeitpunkt ergeben sich in der Praxis verschiedene Fragen.

23.03.2026 · 2 Min. Lesezeit · Alle Steuerzahler

Einkommensteuer

Steuern sparen bei Kindern durch auswärtige Berufsausbildung

Haben Kinder die Wahl für einen Ausbildungsberuf oder ein Studium getroffen, dann müssen sie oft auswärts untergebracht werden. Das erfolgt in der Regel am Ausbildungs- oder Studienort. Kosten in häufig nicht unerheblichem Rahmen fallen dann an – aber immerhin können die Eltern mit einem pauschalen Abzugsbetrag Steuern sparen.

20.03.2026 · 6 Min. Lesezeit · Alle Steuerzahler

Sonstiges Steuerrecht

Aktien: Verlustvortrag nach Bestandskraft nicht mehr änderbar Kapitalanleger

Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass nachträglich erklärte Aktienverluste nach Bestandskraft von Steuer- und Verlustfeststellungsbescheiden nicht mehr berücksichtigt werden. Selbst nach Vorlage einer Ersatz-Steuerbescheinigung wiesen die Ehegatten höhere Verluste nach – das Gericht ließ jedoch keine Änderung zu. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

19.03.2026 · 1 Min. Lesezeit · Kapitalanleger

Erbschaft-/Schenkungsteuer

Testamentsvollstreckung: Württemberger Testament: Entlassung des Vollstreckers nur bei grober Pflichtverletzung

Das OLG Frankfurt a. M. hat entschieden, dass ein Dauertestamentsvollstrecker nicht allein wegen eines möglichen Interessenkonflikts entlassen werden kann, wenn er zugleich Nießbrauchsvermächtnisnehmer ist. Im Streitfall war die überlebende Ehefrau als Nießbraucherin am Grundbesitz berechtigt und zugleich testamentarisch zur Testamentsvollstreckerin bestimmt. Ein Kind beantragte ihre Entlassung wegen Untätigkeit und angeblicher Pflichtverletzungen. Das Gericht lehnte dies ab: Die Doppelstellung war ausdrücklich gewollt, und die Verwaltungspflichten als Nießbraucherin sind von den Aufgaben als Testamentsvollstreckerin strikt zu trennen.

19.03.2026 · 4 Min. Lesezeit · Alle Steuerzahler

Erbschaft-/Schenkungsteuer

20.000 EUR zu Ostern: Kein übliches (steuerfreies) Gelegenheitsgeschenk

Nach § 13 Abs. 1 Nr. 14 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) sind übliche Gelegenheitsgeschenke steuerfrei. Doch was heißt jetzt genau "üblich"? Mit dieser Frage musste sich jüngst das Finanzgericht Rheinland-Pfalz beschäftigen und kam zu dem Ergebnis, dass für ein Geldgeschenk zu Ostern i. H. von 20.000 EUR Schenkungsteuer anfällt, da es sich hierbei nicht mehr um ein "übliches Gelegenheitsgeschenk" handelt.

18.03.2026 · 1 Min. Lesezeit · Alle Steuerzahler

Einkommensteuer

Interessante Urteile zur Energiepreispauschale

Für den Veranlagungszeitraum 2022 wurde den Anspruchsberechtigten einmalig eine Energiepreispauschale i. H. von 300 EUR gewährt. In einem Verfahren vor dem Finanzgericht Münster ging es nun um die Frage, ob das Finanzamt berechtigt ist, eine vom Arbeitgeber zu Unrecht ausgezahlte Energiepreispauschale von diesem zurückzufordern. Das Finanzgericht Sachsen musste entscheiden, ob die Energiepreispauschale auch für Rentner steuerpflichtig ist.

17.03.2026 · 2 Min. Lesezeit · Alle Steuerzahler

Einkommensteuer

Generalverdacht für Geschäftsführer: Fahrtenbuch wird Pflicht

Viele GmbH-Geschäftsführer nutzen Firmenwagen im Alltag. Steuerlich kann das jedoch schnell kompliziert werden – vor allem, wenn nicht klar dokumentiert ist, welche Fahrten privat oder geschäftlich erfolgen. In diesem Artikel greifen wir auf, wie das aktuelle BFH-Urteil die Anforderungen an die Nutzung von Firmenwagen verschärft und welche steuerlichen Aspekte Geschäftsführer dabei beachten sollten.

17.03.2026 · 3 Min. Lesezeit · Unternehmer

Einkommensteuer

Rückzahlung von Corona-Soforthilfe erst bei Zahlungsabfluss Betriebsausgabe

Der Bundesfinanzhof hat bei der Versteuerung von Corona-Soforthilfen Folgendes herausgestellt: Zum einen handelt es sich um steuerpflichtige Betriebseinnahmen. Zum anderen ist eine Rückzahlung bei Einnahmen-Überschussrechnern erst im Jahr der Rückzahlung als Betriebsausgabe zu erfassen.

17.03.2026 · 1 Min. Lesezeit · Freiberufler

Einkommensteuer

Schuldzinsen bei Grundstücksverkauf: Kaufpreisverwendung steuerlich entscheidend

Wird ein vermietetes Grundstück bei Anschaffung oder Herstellung fremdfinanziert, sind die anfallenden Schuldzinsen als Werbungskosten bei der Ermittlung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung abziehbar. Die Situation ändert sich jedoch dann, wenn der Steuerpflichtige das Grundstück veräußert und nach der Veräußerung weiterhin Schuldzinsen anfallen.

16.03.2026 · 6 Min. Lesezeit · Hausbesitzer

Sonstiges Steuerrecht

Abgabe der Steuererklärungen: Verspätungszuschlag und Corona-Krise

Mit der Verlängerung der Steuererklärungsfristen für den Besteuerungszeitraum 2019 hatte der Gesetzgeber Rücksicht auf Erschwernisse genommen, die durch die Corona-Pandemie verursacht waren. Versäumte der Steuerpflichtige allerdings auch diese Fristen, waren zwingend Verspätungszuschläge festzusetzen. Ein Ermessen bestand hier nicht. So lautet eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs

16.03.2026 · 3 Min. Lesezeit · Alle Steuerzahler