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Steuernews

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Aktuelle Entwicklungen im Steuerrecht – kompakt und verständlich für Sie aufbereitet.

Artikel

71 Artikel gefunden

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Vorsorgeuntersuchungen können für Arbeitgeber teurer werden

Arbeitgeberfinanzierte Vorsorgeuntersuchungen und Check-ups für Führungskräfte können seit 2026 teilweise steuer- und sozialversicherungspflichtiger Arbeitslohn sein. Denn die Lohnsteuerhinweise verweisen nicht mehr auf ein BFH-Urteil von 1982. Steuerfrei bleiben Leistungen nach der Verwaltungsauffassung grundsätzlich nur bis zur Höhe der Erstattung durch die gesetzliche Krankenkasse. Deshalb gelten neue Dokumentationspflichten.

01.10.2026 · 3 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

GKV-Reform: Was ab 2027 für Arbeitgeber und Beschäftigte gilt

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist am 30.7.2026 in Kraft getreten. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bringt es ab 2027 und 2028 wichtige Änderungen: Die Beitragsbemessungsgrenze steigt einmalig zusätzlich an, der Arbeitgeberbeitrag für gewerbliche Minijobs erhöht sich und die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegatten wird durch einen Zuschlag begrenzt. Für Kinder bleibt die Familienversicherung beitragsfrei.

29.09.2026 · 2 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Arbeitsrecht

Arbeitszeiterfassung: Was der neue Entwurf für Arbeitgeber bedeutet

Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten bereits heute erfassen. Der Referentenentwurf des Bundesarbeitsministeriums vom 18. Juni 2026 schafft noch keine neuen Pflichten, zeigt aber die geplante Richtung: Die Aufzeichnung soll grundsätzlich am selben Tag elektronisch erfolgen, Beschäftigte sollen Einsicht erhalten und Daten zwei Jahre aufbewahrt werden. Unternehmen sollten deshalb prüfen, ob ihre bisherigen Verfahren auch mobile Arbeit und Vertrauensarbeitszeit zuverlässig abbilden.

22.09.2026 · 3 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

Grenzgänger müssen gegen die Lohnsteuer-Anmeldung vorgehen

Behält ein Arbeitgeber Lohnsteuer unrechtmäßig ein und führt sie ab, können Arbeitnehmer keine unmittelbare Erstattung mehr nach § 50d EStG verlangen. Der BFH verlangt stattdessen, gegen die Lohnsteuer-Anmeldung vorzugehen. Für bereits bis zur Urteilsveröffentlichung beim zuständigen Finanzamt geltend gemachte Erstattungsansprüche gelten die bisherigen Grundsätze aus Vertrauensschutzgründen fort.

07.09.2026 · 3 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

US-Arbeitstage mindern den Werbungskostenabzug für die Zweitwohnung

Arbeitet ein in Deutschland ansässiger Arbeitnehmer teils in den USA und unterhält dort wegen seiner Tätigkeit eine Zweitwohnung, sind die Kosten der doppelten Haushaltsführung nur teilweise in Deutschland abziehbar. Der Anteil, der auf die in den USA steuerfreien Arbeitstage entfällt, mindert lediglich den Progressionsvorbehalt. Das FG Hessen orientiert sich dafür am Verhältnis der Arbeitslöhne.

01.09.2026 · 3 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

Essensgutscheine im Job: So bleibt die Steuer gering

Essensgutscheine und arbeitstägliche Mahlzeiten können für Beschäftigte steuerlich günstig behandelt werden. Dafür müssen Arbeitgeber jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen und die Belege sorgfältig dokumentieren. Die Regelungen gelten auch für Teilzeitkräfte und Beschäftigte im Homeoffice. Bei Sammelbelegen, Auswärtstätigkeiten oder Essensautomaten sind zusätzliche Besonderheiten zu beachten.

31.08.2026 · 4 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

Steuerfalle bei Mitarbeiterbeteiligungen vermeiden

Mitarbeiteranteile mit einer negativen Liquidationspräferenz sollen verhindern, dass Beschäftigte schon beim Erwerb der Anteile Steuern auf einen nur rechnerischen Vorteil zahlen müssen. Ob bei der Ausgabe oder erst beim späteren Verkauf Lohnsteuer anfällt, hängt von der konkreten Gestaltung ab. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten die Beteiligungsvereinbarung deshalb genau prüfen und insbesondere auf eine nachvollziehbare Bewertung der Anteile achten.

27.08.2026 · 4 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Neue Wahlmöglichkeit für befreite Minijobber

Minijobber können seit dem 1. Juli 2026 eine frühere Befreiung von der Rentenversicherungspflicht einmalig zurücknehmen. Damit zahlen sie wieder eigene Rentenbeiträge und erwerben höhere Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung. Arbeitgeber sollten Beschäftigte auf die neue Wahlmöglichkeit hinweisen, denn die Entscheidung kann sich auf den monatlichen Auszahlungsbetrag und die spätere Rente auswirken.

25.08.2026 · 1 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

BFH versagt Werbungskosten bei freiwilliger Nutzung des Privatwagens für Dienstreisen

Wer für Dienstreisen freiwillig den privaten Pkw nutzt, obwohl ein Firmenwagen kostenfrei zur Verfügung steht, kann die dadurch entstehenden Fahrtkosten unter Umständen nicht steuerlich geltend machen. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass private Motive den Werbungskostenabzug vollständig ausschließen können.

21.07.2026 · 4 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

Markenbotschafter bleibt steuerlich kein Gewerbetreibender

Honorare für Werbeverträge von Profisportlern führen nicht automatisch zu gewerblichen Einkünften. Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass Vergütungen eines Fußballspielers als Markenbotschafter im konkreten Fall als sonstige Einkünfte zu behandeln sind. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

16.07.2026 · 1 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

Corona-Bonus bleibt unter diesen Voraussetzungen steuerfrei

Der Bundesfinanzhof hat die Voraussetzungen für die steuerfreie Corona-Sonderzahlung konkretisiert. Arbeitgeber konnten die Steuerbefreiung auch dann nutzen, wenn die Zahlung wirtschaftlich an die Stelle freiwilliger Sonderleistungen trat. Entscheidend ist, dass die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht und zur Abmilderung der Corona-Belastungen bestimmt war.

07.07.2026 · 3 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Einkommensteuer

Doppelte Haushaltsführung: Wann Möbel und Einrichtung steuerlich anerkannt werden

Wer aus beruflichen Gründen einen zweiten Haushalt führt, kann die Kosten für Möbel und Wohnungseinrichtung grundsätzlich steuerlich geltend machen. Das Finanzgericht stellt jedoch klar, dass die Gegenstände ausschließlich für die Zweitwohnung bestimmt sein und dort tatsächlich genutzt werden müssen. Andernfalls kann der Werbungskostenabzug entfallen.

02.07.2026 · 2 Min. Lesezeit · Arbeitgeber und Arbeitnehmer