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Steuernews

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Aktuelle Entwicklungen im Steuerrecht – kompakt und verständlich für Sie aufbereitet.

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13 Artikel gefunden

Einkommensteuer

Eigene Vermietungspläne müssen nach dem Wohnrecht nachweisbar sein

Wer eine Immobilie mit einem lebenslangen Wohnrecht übernimmt, kann Renovierungskosten nicht automatisch als Werbungskosten absetzen. Das gilt selbst dann, wenn mit der wohnberechtigten Person zusätzlich ein Mietvertrag geschlossen wurde. Nach dem Tod des Wohnungsberechtigten muss der Eigentümer seine eigene und auf Dauer angelegte Vermietungsabsicht nachweisen, bevor Verluste steuerlich berücksichtigt werden können.

26.08.2026 · 5 Min. Lesezeit · Vermieter

Einkommensteuer

Unterschiedliche Abschreibung auch bei Wohnungen im selben Haus

Eigentumswohnungen im selben Gebäude müssen steuerlich nicht dieselbe Restnutzungsdauer haben. Das Finanzgericht Hamburg hat entschieden, dass unterschiedliche Modernisierungsstände einen kürzeren Abschreibungszeitraum für einzelne Wohnungen rechtfertigen können. Vermieter können damit unter bestimmten Voraussetzungen von einer höheren jährlichen Abschreibung profitieren, wenn ein Gutachten die tatsächliche Restnutzungsdauer nachvollziehbar belegt.

21.08.2026 · 2 Min. Lesezeit · Vermieter

Einkommensteuer

Vermieter können für jede Wohnung eine eigene Restnutzungsdauer nachweisen

Auch Wohnungen im selben Mehrfamilienhaus können steuerlich unterschiedlich schnell abgeschrieben werden. Das Finanzgericht Hamburg hat entschieden, dass der jeweilige Modernisierungszustand der einzelnen Wohnung maßgeblich sein kann. Vermieter benötigen dafür ein nachvollziehbares Gutachten eines Immobiliensachverständigen, das die kürzere Restnutzungsdauer konkret belegt.

12.08.2026 · 1 Min. Lesezeit · Vermieter

Einkommensteuer

Renovierungsleistungen des Mieters gelten oft als Mieteinnahmen

Übernimmt ein Mieter anstelle einer Mietzahlung Renovierungs- oder Instandsetzungskosten für die vermietete Immobilie, kann dies für den Vermieter steuerlich als Mieteinnahme gelten. Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg stellt klar: Auch wenn kein Geld fließt, können Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung vorliegen.

30.07.2026 · 1 Min. Lesezeit · Vermieter

Einkommensteuer

Übernommene Renovierungspflichten sind steuerlich oft verloren

Wer beim Verkauf einer vermieteten Immobilie vertraglich Renovierungsarbeiten oder Mietausfälle des Käufers übernimmt, kann die dadurch entstehenden Kosten steuerlich regelmäßig nicht mehr als Werbungskosten abziehen. Das Finanzgericht Bremen sieht diese Aufwendungen als Folge des Verkaufs und nicht mehr als Kosten der Vermietung an.

28.07.2026 · 1 Min. Lesezeit · Vermieter

Einkommensteuer

Ausnahmsweise Sonderabschreibung trotz Abriss und Neubau

Wer für einen Neubau zunächst ein altes Gebäude abreißt, kann die Sonderabschreibung nach § 7b EStG grundsätzlich nicht nutzen. Nach einer internen Verfügung der Finanzverwaltung gibt es jedoch Ausnahmen. Entscheidend ist, ob der Neubau bereits beim Abriss konkret geplant war oder erst später entstand.

03.07.2026 · 1 Min. Lesezeit · Vermieter

Einkommensteuer

Zur Aktivierung von Ansprüchen aus einer Rückbauverpflichtung

Der Bundesfinanzhof hat die Bilanzierung von Rückbauverpflichtungen präzisiert. Vermieter müssen mögliche Erstattungsansprüche gegen Mieter nicht bereits dann als Forderung aktivieren, wenn deren Entstehung noch ungewiss ist. Die Entscheidung schafft Rechtssicherheit für bilanzierende Unternehmen und verdeutlicht die Grenzen des Aktivierungsgebots.

26.06.2026 · 2 Min. Lesezeit · Vermieter

Umsatzsteuer

Auch Bruchteilsgemeinschaften und andere nicht rechtsfähige Zusammenschlüsse können Unternehmer sein

Seit 2023 kann die Unternehmereigenschaft im Sinne des Umsatzsteuerrechts unabhängig davon bestehen, ob der Handelnde nach anderen Vorschriften rechtsfähig ist. Unternehmer können daher auch nicht rechtsfähige Personengemeinschaften, wie z. B. Bruchteilsgemeinschaften, sein. Nun hat die Finanzverwaltung Einzelheiten zur Unternehmereigenschaft von nicht rechtfähigen Wirtschaftsgebilden geklärt.

18.06.2026 · 1 Min. Lesezeit · Vermieter

Einkommensteuer

Immobilienverkauf: Reparaturkosten sind nicht immer Werbungskosten

Wer eine vermietete Immobilie verkauft, sollte die steuerlichen Folgen vertraglicher Verpflichtungen genau prüfen. Das Finanzgericht Bremen hat entschieden, dass bestimmte Kosten im Zusammenhang mit der Veräußerung nicht mehr als Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften abgezogen werden können. Entscheidend ist, ob die Aufwendungen noch der Vermietung oder bereits dem Verkauf zuzuordnen sind.

02.06.2026 · 2 Min. Lesezeit · Vermieter

Gesetzgebung

Grundsteuer: Bundesfinanzhof hält "Bundesmodell" für verfassungskonform

Der BFH hält die Bewertungsregeln des Ertragswertverfahrens im sogenannten Bundesmodell für die neue Grundsteuer ab dem 1.1.2025 für verfassungskonform. In drei Verfahren bestätigte er, dass typisierte Bodenrichtwerte und pauschalierte Nettokaltmieten grundsätzlich geeignet sind, den Grundstückswert realitätsgerecht abzubilden. Eine Vorlage an das Bundesverfassungsgericht lehnte der BFH ab. Die Entscheidungen betreffen Wohnungseigentümer in elf Bundesländern, die das Bundesmodell anwenden. Dennoch bleibt die Debatte offen: Haus & Grund sowie der Bund der Steuerzahler planen eine Verfassungsbeschwerde.

23.02.2026 · 2 Min. Lesezeit · Hausbesitzer

Einkommensteuer

Vermieter: Werbungskosten: Aktuelles zur verbilligten Vermietung

Wer eine Immobilie verbilligt an Angehörige vermietet, muss die steuerlichen Grenzen des § 21 Abs. 2 EStG genau beachten, um den vollen Werbungskostenabzug nicht zu verlieren. Liegt die Miete unter 50 % der ortsüblichen Warmmiete, ist die Vermietung aufzuteilen – und Kosten sind nur anteilig abziehbar. Ab 66 % gilt die Überlassung vollständig als entgeltlich, sodass Werbungskosten ungekürzt angesetzt werden können. Zwischen 50 % und 66 % entscheidet eine Totalüberschussprognose. Regelmäßige Mietanpassungen sind daher wichtig, um steuerliche Nachteile zu vermeiden.

19.02.2026 · 3 Min. Lesezeit · Hausbesitzer

Einkommensteuer

PV-Anlagenbesteuerung – Praxisfall: Die Steuerfolgen bei einer PV-Anlage auf Mietobjekt mit unentgeltlicher Stromnutzung

Viele Vermieter versorgen ihre Mieter mit dem von einer PV-Anlage produzierten Strom und speisen den Überschuss ins Netz ein. Bei einer vereinbarten Staffelmiete zeigt die Praxis, dass der Strom den Mietern manchmal unentgeltlich überlassen wird, er also in die Miete einkalkuliert wird. Doch was sind die steuerlichen Folgen und wie lassen sich die Kosten für den Strom bzw. für die PV-Anlage beim Vermietungsobjekt als Werbungskosten absetzen? Ein Musterfall zeigt die Lösung auf.

28.11.2025 · 8 Min. Lesezeit · Vermieter