Sonstiges
Kassenaufzeichnungen: Ergebnisse einer aktuellen Befragung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK)
16.11.2025 · 1 Min. Lesezeit · Für: Unternehmer
Das Wichtigste in Kürze
Ziel einer aktuellen Umfrage war es, Probleme und Belastungen durch das sogenannte Kassengesetz in der unternehmerischen Praxis herauszufinden und Verbesserungsvorschläge aufzuzeigen. Die Quintessenz lautet: Statt allen Betrieben dieselben bürokratischen Lasten aufzubürden, sollten gezielter risikobehaftete Fälle kontrolliert werden.
Ziel einer aktuellen Umfrage war es, Probleme und Belastungen durch das sogenannte Kassengesetz in der unternehmerischen Praxis herauszufinden und Verbesserungsvorschläge aufzuzeigen. Die Quintessenz lautet: Statt allen Betrieben dieselben bürokratischen Lasten aufzubürden, sollten gezielter risikobehaftete Fälle kontrolliert werden.
Hohe bürokratische Lasten
Strenge Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten, teure Nachrüstungen (eigentlich noch funktionstüchtiger) elektronischer Kassensysteme, Belegausgabepflicht und Kassennachschauen belasten die betrieblichen Abläufe.
Verbesserungsvorschläge
Für die DIHK sind zielgenaue und effizient wirkende Maßnahmen notwendig. Die DIHK hat eine Reihe von Vorschlägen entwickelt, wie sich die gemeinsamen Ziele besser erreichen lassen. Dies sind insbesondere:
- Die TSE-Pflicht sollte nur dort gelten, wo risikobehaftete Sachverhalte vorliegen.
- Die im Koalitionsvertrag vorgesehene Streichung der Belegausgabepflicht sollte möglichst rasch umgesetzt werden.
- Kein Zwang zum Einsatz von elektronischen Kassensystemen: Kleinere Betriebe sollten auch weiterhin die Möglichkeit zur Führung einer manuellen Kasse ohne technische Geräte (sogenannte offene Ladenkasse) haben, weil es keine Evidenz dafür gibt, dass diese per se anfälliger für Betrug sind.
- Anstelle von Einzelfallprüfungen sollten Systemprüfungen vorgenommen werden, am besten unmittelbar nach dem Steuerjahr.
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